Urlaub Österreich Tiroler Zugspitz Arena

 

Meinen Sommerulaub dieses Jahr, hab ich mit ein paar Freunden  in Österreich verbracht. Naja, eigentlich war es eher ein Familienurlaub, da meine Freundin, deren Schwester und ihr Cousin mit mir unterwegs waren.
Schon der Anreisetag begann mit einer spontanen Kletteraktion an einer mir bekannten Mehrseillänge. Die „Bärenfalle“ ist leichtes Klettergelände und bietet einen Wasserfall, den man hin und wieder queren muss. Leider wurden wir nach den ersten Seillängen von einem Regenguss überrascht und mussten uns schnell ins trockene Auto retten, welches in den nächsten Tagen unser „Wohnmobil“ sein sollte.
Nachdem wir uns in einer verlassenen Waschanlage umgezogen und getrocknet hatten, beschlossen wir beim Italiener in Reutte essen zu gehen. Spät abends suchten wir dann einen Platz, an dem wir schlafen konnten. Allerdings war Regen gemeldet, wodurch unser Vorhaben, im Freien zu übernachten, durchkreuzt wurde. Eine alte Dame in Rinnen bot uns dann an, unser Nachtlager in einer Futterscheune aufzuschlagen. Dieses Angebot nahmen wir selbstverständlich dankend an. Kurz darauf ging es ans Auto ausladen, Luftmatratzen aufblasen und in die Schlafsäcke kuscheln.
Am ersten Tag war das Wetter immer noch recht schlecht. Trotz leichtem Nieselregen fuhren wir an den Heiterwanger See, um ein kühles Bad zu nehmen. Abends mussten wir wieder auf die Scheune der Frau zurückgreifen, da abermals schlechtes Wetter zu erwarten war.


Den erhofften Sonnenschein mit blauen Himmel durften wir am zweiten Tag genießen und es war perfekt, um ein paar Routen am Gaichtpass zu klettern. An der 60 Meter hohen Brücke konnte man sich zudem gut abseilen. Da der Tag so schön war und wir ihn bis zum Schluss auskosten wollten, kamen wir sehr spät an unserem Schlafplatz an, den wir bei unserem ersten Österreichtrip schon genutzt hatten. Am Dienstag radelten wir von Berwang mit unseren Mountainbikes zur deutschen Grenze, um den Daniel und den Plansee herum. Dort bietet sich auch die wunderbare Möglichkeit, von einer Brücke zu springen, die zwischen dem Plan- und Heiterwangersee liegt.
Der darauffolgende Tag begann wie gewohnt mit einer Dusche unter kaltem Gebirgswasser. Anschließend fuhren wir zum Rinnenstausee und folgten dem Wildbach bis wir an zwei Wasserfälle kamen. Den Weg zurück konnten wir uns im und auf dem Wasser treiben lassen und die zuvor erklommenen Felsen herunterspringen.
Am vorletzten Tag ging es sehr früh los. Eine große Tagestour mit „Klettersteig“ auf den 2341m hohen Thaneller stand auf dem Plan. Nach anfänglich leichten Orientierungsschwierigkeiten fanden wir den Einstieg in die Felswand und den als Klettersteig beschriebenen Weg zum Gipfel.
Oben angekommen wurden wir mit einem fantastischen Ausblick belohnt.
Vor unserer Rückfahrt wollten wir noch einmal die Sonne über den Bergen aufgehen sehen und wanderten deshalb sehr früh am Morgen aufs „Bichlbächler-Jöchle“ zwischen „Garnter Wand“ und „Rotem Stein“.

Ein Urlaub den ich so schnell nicht vergessen werde! Berg Heil